Burg Giebichenstein - Buchkunst

Das Studium der Buchkunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle besteht neben den wissenschaftlichen Fächern Kunstgeschichte, Philosophie und Ästhetik im wesentlichen aus forschen, experimentieren und arbeiten in den gut ausgestatteten Werkstätten für alle druckgraphischen Techniken wie Siebdruck, Lithographie, Radierung sowie Buchdruck und der Papierwerkstatt. Es ist die einzige Kunsthochschule in Deutschland, an der Buchkunst als Diplomstudiengang über 10 Semester angeboten wird. Von Anfang an ist das breitgefächerte Grundlagenstudium eine gute Basis für alle Studierende, um handwerkliche Techniken zu erlernen und die jeweiligen Neigungen und Stärken zu erkennen.

Im Hauptstudium kann man sich entweder vom jeweiligen Semesterthema inspirieren lassen oder mit regelmäßiger individueller Betreuung eigene Projekte entwickeln. So entstanden in den letzten Jahren ungewöhnliche Bücher und Objekte, die das Buch als künstlerisches Medium neu interpretieren und als optisch und haptisch wahrnehmbares Kunstwerk erfahrbar machen.

www.burg-halle.de/kunst/malereigrafik/buchkunst/

Burg Giebichenstein - Keramik

Der Umgang mit keramischen Materialien ist Schwerpunkt des Studiums, die Kombination mit anderen Materialien eingeschlossen. Die Konzentration liegt auf den vielfältigen Wegen eine Form zu erzeugen und deren Potential in der eigenen Arbeit bedeutungsvoll werden zu lassen. Das Modellieren des Materials wird in seinem Ausdruck, in seiner plastischen Wertigkeit, oft in der Relation zur Farbe, untersucht. Die Inhalte wachsen an dem Vermögen der Form. Ein Vorhaben gibt den Anstoß für den Beginn der Arbeit. Unterwegs ist dann die Aufmerksamkeit für unerwartet gelingende Erweiterungen oder notwendige Richtungswechsel wichtig. Das Ziel des plastischen Arbeitens ist es, Material so in Form zu bringen, dass es überzeugend und selbstverständlich einen Inhalt trägt. Die Studierenden sollen wild Dinge behaupten. Die Arbeit ist Spiel und Dialog, Qual und Zufall, Pause und Genuss - ist Möglichkeit und Entdeckung.

Projektleitung

Prof. Martin Neubert

Aussteller*innen

Maya Fenderl, Jan Herzog, Olivia Pils, Karlotta Reisch, Romina Ried, Nino Tsimakuridze

www.burg-halle.de/kunst/plastik/keramik/

HAWK Hildesheim

Projektleitung

Melanie Isverding

Aussteller*innen

Imke Ganteför

"Die Formende Beziehung zwishen Mensch und Objekt - Über Wahrnehmungen, Begegnungen und Bedeutungsebenen zu Gefäßkörpern"
Materielle Objekte und ihre Beziehung zum Menschen stellen einen wesentlichen Aspekt zum Verständnis einer Kultur und Gesellschaft dar. Wie wird ein Objekt wahrgenommen? Welche darin enthaltenen Möglichkeiten werden erkannt? Anhand von Gefallen findet eine Auseinandersetzung mit diesen Fragen statt. Design ist als ein Bestandteil der gestalterischen Kultur und der gesamtkulturellen Entwicklung anzusehen. Auf die Lesbarkeit eines Dojekts können Designende direkten Einfluss nehmen und somit eine Mensch-Objekt-Beziehung aktiv formen.

Cathleen Kämpfe

"I like to move it - Die Erinnerung an Livemusik in körperbezogenen Objekten"

Die Füße kleben am Boden, Menschen stehen dicht gedrängt in einem dunkel werdenden Raum, der erste Ton beginnt. Livekonzerte, wie sie bis zum Frühjahr 2020 stattfanden, sind so derzeit nicht möglich. Es gibt Ton- und Bildaufnahmen, manchmal auch Liveübertragungen, aber wirklich nach Konzert fühlt es sich nicht an. Das Thema meiner Masterthesis ist die Erinnerung an Livemusik und die mit ihr einhergehende Atmosphäre. Dabei habe ich erforscht, wie sich die vergangenen, flüchtigen Momente in körperbezogene Objekte übersetzen lassen können.

https://projekte.g.hawk.de/

Italiano Plurale

A cross sectionof sophisticated Italian art.A selection of applied arts artists whose work is the result of an originalvision of beauty and their ability to innovate traditional techniques throughauthentic experimentation, regardless of current trends or conventions.They work to highest standards and have successfully managed to developtheir own truly distinctive style.

Get a highly diverseartist collective.Italian contemporary applied art is as varied as thecountry itself, and the name "Italiano Plurale" - ItalianPlurality - reflects just that. Be it ceramic, metal, fiber,wood, jewelry or object art: the multiplicity of visionsmakes "Italiano Plurale" a fascinating, uniqueexperience. It represents Italian design and its keensense of beauty in all its shapes and forms.

"Italiano Plurale" artists employ traditional techniques to createcontemporary decorative art whose possibly familiar characteristicsperfectly highlight its freshness and surprisingness.Italian handicraft: bold, contemporary, authentic.

Each piece is a unique, handcrafted expressionof the artist's personality. It is this peculiarityand the notion of unrepeatability thatmakes them so precious to art enthusiastsand collectors all over the world.

Personality and style make these artists uniquelyrecognizable. The group as a whole expresses amultifaceted picture of Italy's art scene.

The group represents Italy with a strong, completeand diverse image. It is a mosaic of talents andpassionate ambassadors of Italian applied art.Curator Waldemar Kerschbaumer carefullyselects artists whose work not only meetshighest standards but also provides refreshinginsights into Italy's contemporary art scene.

An attractiveaddition for museums,exhibitions and events."Italiano Plurale" offers an innovativeoverall picture of Italian applied art,from which to draw to create newevents or exhibitions.

Projektleitung

Waldemar Kerschbaumer

Aussteller*innen

Arcangelo Ambrosi, Gian Luca Bartellone, Paola Anna Cibin, Cecilia Coppola, Lara De Sio, Marti Lidia, Stefania Lucchetta, Riccardo Masini, Maria Pia Pascoli, Stefano Prina, Martha Pachon Rodriguez, Dario Sar, Stenia Scarsell, Angelica Tulimiero

www.italiano-plurale.com

Workshop Schmuckes Erzgebirge

In einem Workshop der Denkstatt Erzgebirge in Seiffen haben neun Gestalter*innen aus den Bereichen Design, Schmuckkunst, bildende Kunst und Mode gemeinsam mit einzelnen Handwerksbetrieben neue Anwendungen für die traditionellen Holzteile der erzgebirgischen Volkskunst entwickelt. Aus der riesigen Vielfalt der für traditionelle Pyramiden, Räuchermänner, Nussknacker und andere Produkte notwendigen Einzel- und Rohteile sind Entwürfe und Prototypen für Schmuck und schmückende Accessoires entstanden. Einige davon sind unikate Objekte, andere dagegen können die Grundlage für seriell herstellbare Kollektionen sein. Trotz überraschender Anwendungen bleibt die Tradition des erzgebirgischen Kunsthandwerks in den fröhlichen, verspielten oder eleganten Objekten spürbar. Tradition und zeitgenössische Interpretation, Holz als nachhaltiger Rohstoff, eine regional konzentrierte Herstellung und neun frische individuelle künstlerische Handschriften bestimmen die Ergebnisse des Workshops.

Teilnehmer*innen: Beate von Appen, Clemens Hauffe/ Sven Deutloff, Ines Bruhn, Frank Maibier, Hanna Remestvenska, Katrin Uhlig, Silke Trekel, Svenja John Handwerksbetriebe: Werner Holzsielzeuge GmbH, Graupner Holzminiaturen, Seiffener Volkskunst eG, Holzwarenfabrikation Joachim Hoyer

www.denkstatt-erzgebirge.de

Freie Universität Bozen

ine Anregung zum Entwerfen eines Stocks, um den Genuss des Wanderns wiederzuentdecken, mit einem Objekt, das eine starke Persönlichkeit ausstrahlt und gleichzeitig das Potenzial bietet, in seiner Form neu interpretiert zu werden. 

Es existieren technische Wanderstöcke aus ultraleichten Materialien für Extremsportarten, Teleskopstöcke für Ausflüge, Nordic-Walking-Stöcke, Stöcke, die Halt bieten... doch der traditionelle Spazierstock, von einfachen gebogenen Modellen aus Nussbaumholz bis hin zu anspruchsvolleren Exemplaren aus Ebenholz, mit kostbaren gravierten Griffen aus Silber und Elfenbein, scheinen immer mehr aus unserem Alltag und unserer Vorstellung vom Gehen zu verschwinden.

Angeregt wurde das Projekt unter anderem durch Forschung, Literatur und der Spaziergangswissenschaft des Soziologen Lucius Burckhardt, die allesamt neue Formen und Methoden der Annäherung, des Gebrauchs und der Nutzung eines Spazierstocks aufzeigten.

Eine wichtige und entscheidende Rolle spielte im Projekt die Kooperation mit dem erfahrenen Hersteller und Spezialisten 'Italbastoni', die es den Studierenden ermöglichte, in die industriellen Geheimnisse eines Unternehmens Einblick zu nehmen, das seit jeher Wanderstöcke herstellt: vom Alpenstock aus Kastanien- oder gebogenem Kirschholz bis hin zu Modellen aus Aluminiumlegierungen oder Carbonfaser. Die Projektgruppe überarbeitete den Stock auf zeitgemäße Weise und schuf nützliche Gegenstände, wie Werkzeuge für Arbeit und Freizeit oder zur Selbstverteidigung, aber auch für gesellige Zwecke: Stöcke, die die Persönlichkeit, die Interessen und die Werte des Besitzers zum Ausdruck bringen.

Dozenten

Kuno Prey, Luca Martorano, Alvise Mattozzi

Aussteller*innen

Anghelina Coslet, Katharina Ennemoser, Chiara Facchini, Margherita de Alessandri, Alessandro Mariotti, Claudia Martinelli, Stefanie Mair, Leone Ormellese, Miriam Pardeller, Jonas Reissinger, Rebecca Toscan,  Veronika Vascotto, Anna Maria Zuech

Zum Projekt

Galerie Biró

Seit 1992 hat sich die Galerie Biró auf Schmuck als künstlerisches Medium spezialisiert. Ursprünglich als einzige Galerie weltweit auf Kunststoffschmuck verpflichtet, zeigen wir heute in unserem erweiterten Portfolio internationalen zeitgenössischen Schmuck und Gefäße.

In einem Turnus von ca. 6-7 Wochen präsentieren wir in wechselnden Soloausstellungen die internationalen Spritzenvertreter des zeitgenössischen Autorenschmucks und den Nachwuchs.

Unser Team versteht sich als Vermittler und Aufklärer für ein noch recht junges Genre der Kunst und begeistert durch unsere Leidenschaft für das Metier.

Die Galerie kuratiert darüber hinaus zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und wird als Mitglied zu internationalen Jurys eingeladen.

www.galerie-biro.de

Dan Vakhrameyev

»You must take your time and look deeper to profoundly appreciate the surround«

The company is built on the principles of clean minimalist lines and shapes of the objects. Simplification and unification are the components of our design style. The team bases they perception on design laconism, application convenience, and pleasant textures.

We support local production in Kyiv, developing and assembling their products in family owned workshop. Manual welding, metal grinding, polishing, turnery, and powder coating done by craft masters complement the necessary level of machinery work. We are one of the main companies that formed an object design industry in Ukraine. As global manufacturing of goods keeps a steady growth we need niche brands, where main input is done by particular human beings.

www.thefild.com