Statement
Ein Fest der Farben – so möchte ich, daß die Gesamtheit meiner Arbeit wahrgenommen wird. Im Spiel mit zwei Farbtönen entstehen viele Assoziationen und Emotionen, vielleicht werden Erinnerungen wach. Die Intensität der Farben im Glas ist fast unerreicht. Alle meine Objekte forme ich frei am Ofen in meiner Werkstatt, die zwischen Dresden und Meißen liegt.Ich teste gerne meine Grenzen aus, wie zart und fragil etwas da werden kann. Bei den Bechern der „Zwischentöne“ ist das ein gestalterisches Prinzip.
Wichtig ist mir dabei eine strenge Formsprache, mit der die Farbgestaltung erst zur Wirkung kommt. Die Herstellungstechniken meiner Gläser sind anspruchsvoll und erfordern teilweise ein hohes Maß an Präzision.
Dennoch möchte ich aber nicht den Nutzwert aus den Augen verlieren und achte darauf, daß meine Objekte eine gewisse Alltagstauglichkeit haben.
Vita
Ausbildung
| 2002 bis 2005 | Glasfachschule Zwiesel, Glasgestalter |
| 2010 | Meisterkurs Northlands Creative Glass Centre, Schottland |
| 2019 | Pilchuck Glass school mithilfe eines Stipendiums der A. Tutsek Stiftung, USA |
| 2006 | an indepth introduction to venetian glassblowing, Corning Museum of Glas, USA |
Berufliche Stationen
| 2008 - 2017 | Glasmacher in der Glashütte Gernheim |
| 2017 - 2019 | Glasmacher an der Glasfachschule Zwiesel |
| seit 2019 | freischaffend tätig als Glasmacher |
Bedeutende Ausstellungen
| 2015 | the process, Ausstellung des "Glazenhuis Lommel" in Belgien |
| 2017 - 2018 | young glass, Wanderausstellung und Wettbewerb des Ebeltoft Glas Museums, Dänemark |
| 2017 | Einzelausstellung "Gläserne Prozesse" im Museum Karrasburg, Coswig/Sachsen |
| 2022 | Coburger Glaspreis 2022, Veste Coburg |
| 2023 | "Druck, Farbe, Glas, Form", gemeinsame Ausstellung mit Pia van Nuland im Schloß Landestrost in Neustadt a.R. |
Auszeichnungen
| 2013 | Staatspreis für Kunsthandwerk in NRW |
| 2015 | Immenhäuser Glaspreis, 3. Preis |
Weitere Arbeiten von Torsten Roetzsch
Grassimesse 2022