Die Frage, die meine Arbeit antreibt: Ab wann wird eine Wiederholung zum Muster? Irgendwo zwischen einer Form und ihrer zehnten Verdopplung kippt etwas - das Auge springt von Einzelelementen zur Struktur. Ich untersuche diese Schwelle, und ihr Gegenteil: den Moment, an dem ein Muster wieder in seine Einzelteile zerfällt.
Der Ausgangspunkt liegt in meinem Tapisseriestudium. Das Weben hat mir gezeigt, dass Muster nicht entworfen werden - sie entstehen. Durch das Legen von Kette und Schuss, durch Dichte, durch das geduldige Schichten von Fäden. In der DUOTONE-Serie übersetze ich diese textile Logik in schwarzes und weißes Steinzeug: präzise Konturen, subtile Übergänge, grafische Spannung in dreidimensionaler Form.
Die raue, poröse Oberfläche ist kein Zufall. Sie entsteht durch die Technik und setzt der Strenge des Musters etwas entgegen - ein Material, das sich der Kontrolle widersetzt.
Ausbildung
| 1998–2003 | Universität der bildenden Künste, Wien, Tapisserie, abgeschlossen 2003 mit Mag.art |
| 2005–2012 | Doktoratsstudium der Philosohie, Universität für Angewandte Kunst, Wien, abgeschlossen 2012 it Promotion |
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Berufliche Stationen
| 2018 | Gründung von OBAstudios, einem Designstudio für Alltagsgegenstände in Berlin |
| 2022 | Launch des eigenen Labels Atelier von Ehren |
| 2025 | Eröffnung des eigenen Studios und Showrooms in Berlin - Heinrich-Roller-Str. im Prenzlauer Berg |
Bedeutende Ausstellungen
| 2024 | Teil der Gruppenausstellung Berliner Salon at BODE Museum |
| 2023 | Die Kunst der Stunde, Ausstellung mit Leo Rogler, Kunsthaus Weiz in Österreich |
| 2025 | DRIFT & DRAWN, Schaufensterinstallation at House of FORA, Lindenpalais Berlin |