Statement

Meine architekturnahen Arbeiten erheben sich oft über einem bestimmten Grundriss. Dieser ergab sich im Laufe meiner seit Ende des Studiums entwickelten Tonköörper auf der Suche nach meinem persönlichen Konzept von Körper. Er berührt unter anderem den Grundriss christlicher Sakralarchitektur. Dieser auf Symmetrie beruhende Körper bildet die Basis für Interventionen entlang meiner Inspiration, auf der Grundlage von Skizzen. Man erkennt Etappen, in denen ich sehr konzeptuell, eher technisch, vorgehe, und Etappen, in denen meine Skulpturen zu gesinterten Orten von Poesie und Kontemplation werden. Doch was ich konzeptuell erarbeite, bildet sich darin unwillkürlich ab. 2016 begann ich, Glaselemente als Träger von Licht und Spiegelungen in meine Tonkörper zu integrieren. Jetzt überschmelze ich die Körper mit Glas. Ab 2022 entstand eine Reihe rein konzeptueller Arbeiten, regelrechte Systeme, deren Aufbau sich aus der Idee einer kontrollierten Glasschmelze ergeben hat.

Sibylle Ritter

TerreTouchée
Flavigny-sur-Ozerain
FRA

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