Christine Matthias

Statement

Meine Arbeiten sind architektonisch gebaut, montiert, teilweise aufgezogen. Ich greife Geschichten und Bilder auf, die mich zu formalen Ansatzpunkten führen, die ich reduziere und abstrahiere. Das sind kleine Phänomene, formale Begebenheiten, die mich interessieren und neue Objekte entstehen lassen. Mein Umgang mit dem Material ist undogmatisch und spielerisch. Arbeitsspuren bleiben bewusst sichtbar, mein erstes Interesse gilt einer starken, reduzierten Form.

Schmuck und Objekt, das sind Dinge, zu denen eine emotionale Bindung besteht, die mit sich getragen sein wollen. Das gilt im Besonderen für das Klappobjekt, das in der Tradition kleiner Reliquiare steht. Ich greife damit frühere Arbeiten von mir auf, die ich weiterführe und mit neuem Inhalt fülle.

Vita

Ausbildung

1992-1996Hochschule Hannover, Studium Innenarchitektur
1995Semester am Politecnico Milano, Italien
1996-2002Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/S., Studium Plastik/Schmuck bei Dorothea Prühl

Berufliche Stationen

2019Lehrauftrag HAWK Hildesheim Schmuck/Metallgestaltung

Bedeutende Ausstellungen

202521. SILBERTRIENNALE INTERNATIONAL 2025 Gesellschaft für Goldschmiedekunst Deutsches Goldschmiedehaus Hanau
2024DAS EREIGNIS Kunstverein Schloss Wiligrad
2024SCHMUCKPORTRAITS Galerie Slavik Wien
2023FRIEDRICH BECKER PREIS Ausstellung der finalen Wettbewerbsbeiträge, Stadtmuseum Düsseldorf, Goldschmiedehaus Hanau
2022MEISTER DER MODERNE Galerie Handwerk München

Auszeichnungen

2017Arbeitsstipendium, Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und Kloster Bergesche Stiftung; artist in residence Stiftung Bengel, Idar-Oberstein
2015Grassipreis der Sparkasse Leipzig, GRASSI Museum Leipzig
2008Marzee Prize, Galerie Marzee, Nijmegen, Niederlande
20023. Preis Nachwuchsförderwettbewerb Schmuck und Gerät, Ges. f. Goldschmiedekunst, Hanau

Christine Matthias

Halle/S.
DEU

www.christinematthias.de

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